1971:
Zentrale Oberbauerneuerung (ZOE) Frankfurt (Oder) – Rosengarten und Briesen Mark – Berkenbrück – Fürstenwalde Spree, Güterverkehr zum Teil über Kietz – Bln-Kaulsdorf umgeleitet.
Im Grenzverkehr wurden im Import auf Oderbrücke nur noch Wagen mit betriebsgefährlichen Schäden ausgesetzt. Rückläufer über Frankfurt (Oder) Rbf an PKP zurück.
1972:
Im III. Quartal Inbetriebnahme der Kippe für Großraumgüterwagen im Eko (Eisenhüttenkombinat Ost). Bis zu diesem Zeitpunkt war nur Kranentladung möglich.
ZOE Kietz – Booßen, Umleitungen über Letschin – Werbig oder Erkner – Kaulsdorf.
Am 13. September entgleisten mehrere Wagen des 56824 zwischen Fangschleuse und Hangelsberg.
22. Oktober zwischen Müllrose und Fauler See Zugtrennung beim 50138. Im hinteren Zugteil befand sich eine Wagengruppe, die nicht an der Hauptluftleitung angeschlossen war. Fahrdienstleiter Müllrose bemerkte nicht das Fehlen des Zugschlusssignals und ließ N 60263 in die Gegenrichtung ab. Das führte zu einem Zusammenstoß.
Am 13 November verursachten starke Sturmböen erhebliche Störungen, wegen fehlender Verständigung wurde „Fahren auf Sicht“ eingeführt.
Ab Sommerfahrplan ist der neu eingerichtete gemeinsame Übergabebahnhof Kostrzyn in Betrieb.
Beginnend ab 1972 wurde dem Rba der Bedarf an leeren Güterwagen für das HZO (Hüttenzementwerk) als Soll für den Leerwagenausgleich gestellt.
1973:
Hohe Transportleistungen waren zu den X. Weltfestspielen der Jugend und Studenten zu bewältigen.
Enormer Anstieg der Fegewagen auf Bahnhof Oderbrücke. Im Export mussten dort 24510 Wagen, 17% der gefahrenen Leerwagen, gefegt werden.
Im Sommerfahrplanabschnitt wurden in Vorbereitung auf den Einbau neuer Gleisbremstechnik umfangreiche Rekonstruktionsarbeiten am Ablaufberg Fgn auf dem Rangierbahnhof Frankfurt (Oder) durchgeführt.
1974:
Wettbewerbsverpflichtungen zum 25. Jahrestag der DDR.
Auf dem Rangierbahnhof bis zu 1000 Mittel-Container pro Tag. Ableitungen wurden vorgenommen.
Umfangreiche Rekonstruktionsarbeiten in Fgl (siehe 1973)
Steigerung im internationalen Reiseverkehr. 1974 wurden 586 internationale Reisezüge mehr gefahren als im Vorjahr.
1975:
Im gesamten Jahr wurden auf Bahnhof Oderbrücke 3552 Wagen ausgesetzt.
1976:
Wegen Personalmangel zeitweise Nichtbesetzung von Stellwerken.
Auf dem Rangierbahnhof Fgl Einbau der neuen Gleisbremsen.
Weiterer Anstieg im internationale Reiseverkehr.
1977:
Weitere Verschlechterung der personellen Situation auf den Bahnhöfen. Auswirkungen beim Zugpersonal und bei der Bedienung der Bahnhöfe infolge Nichtbesetzung einzelner Stellwerke.
Am 27. Juni schwerer Bahnbetriebsunfall (29 Tote) auf Bahnhof Lebus.
1978:
Am 8. August großes Unwetter (Sturm und Regen). Gleis Frankfurt (Oder) Rangierbahnhof – Rosengarten Güterbahnhof vom 8. bis 16. August gesperrt, weil ein Abrutschen der Böschung befürchtet wurde.
Als Folge des Zusammenstoßes zweier Güterzüge war das Gleis Dolgelin – Seelow vom 28. September bis 2. Oktober gesperrt.
1979:
Die personelle Unterbesetzung in vielen Bereichen wirkte sich immer stärker auf die Arbeit aus.
Im Grenzverkehr nahmen die Behinderungen durch den Anstieg der Differenz-, Schad- und Regulierwagen zu.
1980:
Aufsicht Fgn Rangierbahnhof Frankfurt (Oder) zeitweise nicht mehr besetzt.
Umfangreiches Kartoffel-Exportprogramm über Bahnhof Oderbrücke.
1981:
Im gesamten Jahr wurden auf Rangierbahnhof Frankfurt (Oder) 38578 Differenzwagen nachgewiesen. Dabei sind die Differenzwagen, die Kietz und Fürstenwalde aufkamen nicht enthalten.
Im Dezember mussten 5 Differenz-Züge auf Vorbahnhöfe abgestellt.
Das Problem fehlender Oberwagenlaternen wirkte sich negativ auf die betriebliche Arbeit aus.
1982: -
1983: -
1984:
Bedingt durch die Umstellung der Wirtschaft auf Braunkohleenergie, mussten mehr Kohletransporte bewältigt werden.
Im Export Erhöhung der Standzeiten durch zusätzliches Verbleien und Verdrahten der Wagen.
Beginn einer steigenden Bautätigkeit auf allen Streckenabschnitten.
1985:
Erz aus der Sowjetunion wurde wegen schlechter Qualität vom Eko nach Schönhauser-Damm ausgelagert.
Beginn der Elektrifizierungsarbeiten auf den Strecken Frankfurt (Oder) – Erkner und Frankfurt (Oder) – Eisenhüttenstadt.
Hohe Anforderungen an den Rangierbahnhof Frankfurt (Oder) durch Kartoffelexport in die Sowjetunion.
1986:
Ab Oktober erste Fähre in Mukran in Betrieb.
1987:
Winter 1986/1987 war sehr streng.
Inbetriebnahme des neuen Stellwerkes Werbig
1988:
Erhebliche Kapazitätseinschränkungen auf Bahnhof Oderbrücke durch Elektrifizierungsarbeiten.
Beginn der Elektrifizierungsarbeiten auf dem Personenbahnhof Frankfurt (Oder).
1989:
Weiterführung der Elektrifizierung.
Ab Juni getrennte Sollzeiten für den örtlichen Umlauf für die Wirtschaft und Eko.
Fahrbahnerneuerung auf dem Güterboden der Güterabfertigung Frankfurt (Oder).
1990:
Wende, deutlicher Rückgang aller Leistungskennziffern.
Ab Juli Abrechnung des Wagenparkes ohne Güterbetriebstage.
Differenzwagen und Lademaßüberschreitungen im Grenzverkehr.
Nichtabnahme (Normen) wegen starker Belastung der Grenzbahnhöfe PKP/SU.
Schadwagenaufkommen
An den Monatsenden starker Anstieg im Inn- und Exportverkehr (Rückstau).
Personelle Unterbesetzung wichtiger Dienstposten auf den Bahnhöfen.
Entladung im Eko war nie ausreichend.
Unkontinuierlicher Zulauf der Gutarten für das Eko